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BioResonanzTherapie

Kurze Übersicht über die BioResonanzTherapie (BRT)

Gesundheit ist ein Gleichgewicht von störenden und schützenden körperlichen und geistigen Faktoren. Das Gleichgewicht muss tagtäglich hergestellt werden. Nur dann, wenn ein Mensch mit seiner genetischen Ausstattung, seinem Körper, seinem angeborenen Temperament und seiner Persönlichkeit ebenso souverän umgehen kann wie mit der Familiensituation, den Wohnbedingungen, den Freizeitaktivitäten und den beruflichen und schulischen Anforderungen, kann er Wohlbefinden und Lebensfreude gewinnen. Sind die störenden Faktoren im Übergewicht, kommt es zu Beeinträchtigungen der Gesundheit, unsere Resistenz oder Abwehrkraft nimmt ab. Das sehr labile Gleichgewicht, auf das sich der Körper tagtäglich einstellt, kommt aus dem Tritt und wir erkranken.

Das heutige Verständnis der Komplementärmedizin richtet sich danach, dem Organismus, dem Menschen die Fähigkeit zurückzugeben, sich selber als Ganzes in Körper, Geist und Seele wieder "heil zu machen" oder anders gesagt, sich selber wieder zu regulieren.
Schwere Krankheiten entwickeln sich über Jahre, bevor sie ausbrechen, und eine vorbeugende Medizin sollte die Ganzheit des Menschen anstreben. Es stellt sich die Frage, warum die Medizin nicht wie im Altertum ihr Schwergewicht auf die Vorbeugung legt, statt das Kind zu behandeln, wenn es aus dem Brunnen gezogen wurde.

Das Wissenschaftsverständnis der heutigen Medizin richtet sich aus auf die Symptome und vermag dem heute vorherrschenden Krankheitsbild der chronisch und mehrfach Erkrankten immer weniger gerecht zu werden. Die Unterdrückung von Symptomen oder die Reparatur bzw. der Ersatz von Organen werden als Heilungen ausgegeben. Ursachen werden weder gesucht noch erkannt oder gar beseitigt. Dazu kommen iatrogene (arztbedingte) Krankheiten, die dem »Nihil-nocere- (Nicht-schädigen-) Prinzip« des Hippokrates zuwiderlaufen.

Mit Hilfe der BRT können wir Ihrem Körper helfen, sich selbst wieder zu heilen. Dabei werden nicht einfach die Symptome einzeln bekämpft, sondern man versucht auf ganzheitliche Art und Weise alles mit einzubeziehen, was wieder von der Stagnation zur Dynamik oder besser Regulationsfähigkeit des Organismus führt.

Die BRT wurde in den 1950er Jahren "erfunden". Der erste Therapeut Erich Voll begann, Akupunkturpunkte am Körper zu testen und die Regulationsfähigkeit zu prüfen, später auch zu beeinflussen. Seither haben sich viele Varianten von BioResonanz-Geräten entwickelt. Einige werden erfolgreich eingesetzt, andere sind wieder verschwunden.

In unserer Praxis wenden wir die Color-Punctur-Methode an.
Es handelt sich dabei nicht um eine reine BioResonanzTherapie, sondern vielmehr werden ein an- und abschwellendes Magnetfeld, die Farblicht-Akupunktur und sog. exogene und endogene Bio-Informationstherapie vereint. Exogen bedeutet, man führt dem Körper von aussen Heilinformationen, Medikamente oder ähnliches zu, endogen heisst, man lässt den Körper auf die Behandlung reagieren und verwendet dessen eigenen Signale für die Therapie.

Unter den Downloads finden Sie eine kurze Beschreibung über das Color-Punctur-Gerät.

Wie läuft die Behandlung in der Praxis ab?
Während der Sitzung wählt der Patient die Farbe, die ihn anspricht. Der Therapeut sucht den richtigen Akupunkturpunkt, oder ein Organ, das behandelt werden muss. Das Therapiesignal wird über einen Farblicht-Akupunktur-Griffel auf den Punkt oder das Organ gebracht. Gleichzeitig testet der Therapeut, ob noch ein Heilmittel, ein Medikament oder andere Stoffe damit kombiniert werden sollen.

Eine Sitzung dauert zwischen 10 und 30 Minuten. Je nach Reaktion der behandelten Person.



Hauptanwendungsgebiete der BRT sind:

  • Allergien / Asthma (chronisch oder akut)
  • Hauterkrankungen
  • Migräne
  • Darmerkrankungen (chronisch oder akut)
  • Umweltbedingte Erkrankungen
  • Schmerzen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Stoffwechsel-Regulierung und -Entgiftung

Links
Unsere Dachgesellschaft ist die SEBIM Schweizerische Gesellschaft für Energie-, Bioresonanz- und Informationsmedizin
Hier finden Sie Angaben über unsere Richtlinien und Kurse.
CO'MED Fachmagazin für Komplementärmedizin

VNS - Analyse

Die VNS-Analyse erlaubt uns, viele stressbedingte Erkrankungen zu erkennen, schon bevor sie Schäden an Ihrem Körper anrichten.

Bei der Analyse wird durch die Messung der Herzratenvariabilität, die Fähigkeit Ihres vegetativen Nervensystems beurteilt, angemessen auf Stress zu reagieren.

Lassen Sie sich in unserer Praxis beraten!

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

www.vnsanalyse.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Herzfrequenzvariabilität

Gesunde Ernährung, optimale Nahrungsergänzung und Fitness

Was Sie über gesunde Ernährung, optimale Nahrungsergänzung und Fitness wissen sollten

Jeder Mensch wird mit einer bestimmten Menge "Lebenskraft" geboren. Diese Kraft ist sozusagen der Treibstoff für unsere Fahrt durchs Leben, wie bei einem Auto, das mit einer Tankfüllung eine bestimmte Strecke fahren kann.

Wenn man nun immer mit Vollgas fährt oder dauernd die Überholspur benutzt, verbraucht man den Treibstoff schneller. Bezogen auf die Gesundheit würde das heissen, dass man dauernd unter Hochdruck und Stress steht, zu wenig Ruhepausen hat, sich falsch ernährt, raucht trinkt und was alles noch so in der modernen Gesellschaft getrieben wird.

Um mit seinem Treibstoff besser auszukommen gibt es Möglichkeiten: der Autofahrer fährt niedertouriger, gibt weniger heftig Gas und stellt beim Warten den Motor ab.

Wenn Sie nun glauben, das würde heissen, man soll keinen Sport mehr treiben, nicht schwanger werden und allgemein nur noch herumzuliegen, um weniger seiner Lebenskraft zu verbrauchen, liegen Sie falsch. Der Autofahrer kann ja auch nicht einfach mitten auf der Strasse stehen bleiben, er muss sich bewegen oder besser: fahren. Auch wir müssen fahren oder uns bewegen. Der Autofahrer braucht Benzin um wieder weiter zu kommen, wir brauchen Nahrung und Flüssigkeit. Ein Benzinmotor braucht Benzin und nicht Diesel damit er fährt. Der Mensch braucht die richtige Nahrung und Getränke und das richtige Mass an Ruhe und Aktivität damit er möglichst lange mit seiner "Tankfüllung" auskommt.

Was heisst eigentlich, sich richtig zu ernähren?

Die moderne Gesellschaft hat es verlernt, sich richtig zu ernähren. Anstelle von natürlichen, saisonalen und lokal geernteten Nahrungsmitteln isst man lieber rasch verfügbare Nahrung, die man beim Stand am Strassenrand bekommt und so bequem im Vorbeigehen auch gleich essen kann. Man setzt sich nicht mehr hin und geniesst sein Essen. Wenn man sich hinsetzt und das Essen "geniesst" verwechselt man diesen Genuss mit Schlemmen. Das Brot und die Teigwaren, die unsere noch hart körperlich arbeitenden Grosseltern brauchten sind heute zum Genussmittel verkommen. Gemüse und Früchte die ja, wie jeder weiss, eigentlich gesund sein sollten sind durch die moderne Lagerhaltung und den Transport ausgelaugt und schal geworden.

Frisch aussehendes Gemüse und Obst - aber wie frisch ist es wirklich?

Von der Ernte bis zum Konsumenten müssen grosse Wege eingehalten werden und zwar aus folgenden Gründen:
Nicht der Grossverteiler hat Schuld, sondern wir selber müssen uns an der Nase nehmen! Wir brauchen ja unbedingt im Januar frischen Spargel, im Februar Kirschen und Erdbeeren und im Sommer Orangen, die früher um die Weihnachtszeit das Früchte-Highlight waren. Wenn dann unsere Bauern, von den Orangen einmal abgesehen, ihre Produkte erntefrisch auf den Markt bringen, haben wir sie bereits satt und verlangen exotische Früchte aus Neuguinea.

Nun könnte man ja sagen: "OK ich esse nur noch reifes Gemüse und Früchte!" Aber wenn man wie oben beschrieben exotische Ware will nimmt man in Kauf, dass diese Früchte und Gemüse vor der langen Reise nicht verzehrreif geerntet werden konnten, sondern halbreif in Container gefüllt werden. Also wird mitten im eigentlichen Reifeprozess alles heruntergekühlt und dann in unseren Lagerhäusern künstlich der eigentliche Reifegrad erzeugt. Das ist schon eine Perversion! Dass diesem Obst und Gemüse die einmal enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe in erheblicher Menge abhanden gekommen sind, bedarf eigentlich keiner grossen wissenschaftlichen Untersuchungen. Da reicht schon unser kleines Einmaleins. Aber auch wenn unsere Grossverteiler das Gemüse und die Früchte aus inländischen Quellen beziehen besteht ein weiteres Problem: es kann keine korrekte Lagerung eingehalten werden. Unter Lichteinfluss verlieren die Pflanzen andauernd Vitamine, bzw. die Vitamine werden oxidiert. Der moderne Mensch der heute meist nach der Arbeit noch einkaufen geht kann frisch aussehendes Gemüse und Früchte kaufen jedoch ohne einen ausreichenden Vitamingehalt.

Erschreckende Unterversorgung mit Vitalstoffen in unserer Gesellschaft!

Vitamine sind Hilfsstoffe im Körper welche wir für viele verschiedene Aufgaben (Stoffwechselprozesse, Abwehr von Erregern, etc.) benötigen. Wir selbst können keine Vitamine im Körper herstellen, sondern müssen sie über die Nahrung zu uns nehmen.

Ein paar konkrete Zahlen: In Deutschland essen heute rund 45 Prozent der Menschen zwei Portionen Früchte pro Tag. Doch nur knapp 15 Prozent bringen es auf drei Portionen Gemüse täglich (Verzehrstudie 2008). Gerade für viele Männer gilt immer noch: Fleisch ist mein Gemüse. Und das hat Konsequenzen für die Vitaminversorgung.
Zum Beispiel erreicht die Hälfte der Deutschen nicht die Empfehlung für die tägliche Zufuhr von 10 mg Vitamin E. Besser sieht es bei Vitamin C aus: Hier sind es nur 32 Prozent der Männer und 29 Prozent der Frauen, die nicht die empfohlenen 65 mg aufnehmen. Schlechter allerdings steht es um unsere Folsäurezufuhr. Die meisten (79 Prozent der Männer, 86 Prozent der Frauen) bleiben hier unter den Richtwerten.
Bei Vitamin D wird es dramatisch: obwohl dieses Vitamin unter Sonnenlicht von der Haut selbst gebildet werden kann, erreichen die meisten Menschen (82 Prozent Männer, 91 Prozent Frauen) nicht die empfohlene Menge. Und die Konsequenzen einer mangelhaften Vitamin D-Versorgung reichen von erhöhtem Krebsrisiko bis hin zu Osteoporose. Die Frage nach zusätzlichen Vitamingaben hat angesichts solcher Zahlen schon erhebliche Relevanz. 

Wenn uns das BAG sagt wir müssten jeden Tag eine bestimmte Menge von Vitaminen und Nährstoffen zu uns nehmen so sind das immer Durchschnittswerte in einer gesunden Bevölkerung berechnet für einen Menschen von 1.70 m Grösse und 70 kg Körpergewicht. Nicht berücksichtigt ist ob der Mensch männlich oder weiblich ist, unter Krankheiten oder Stress leidet und viel oder wenig Sport treibt.

Achten Sie auf eine individuell ausreichende Zufuhr an Vitalstoffen

Menschen die Sport treiben oder solche mit einem anstrengenden Beruf, Menschen unter starker psychischer Belastung oder sonstigem Stress und Schwangere benötigen wesentlich mehr Vitamine und Nährstoffe als der Durchschnitt. Die Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften oder des BAG sind immer nur Minimalangaben!

Es kommt darauf an wie genau unsere Vitamine und Nährstoffe zusammengesetzt sind. Einfach eine grössere Menge eines bestimmten Vitamins einzunehmen funktioniert nicht, weil oft nur die Kombination verschiedener Vitamine und Nährstoffe eine optimale Aufnahme der Stoffe und Versorgung unseres Körpers garantieren.

Auch bei optimaler Einnahme von Gemüsen und Früchten brauchen Menschen unter erhöhter Belastung mehr dieser "Treibstoffe".

Einen guten Überblick über eine gesunde Ernährung geben die Bücher von Ulrich Strunz und Andreas Jopp (z. Bsp. "Topfit mit Vitaminen" oder "Mineralien. Das Erfolgsprogramm". Diese Bücher können Sie über Ex Libris, Amazon oder im Buchhandel bestellen . Ich empfehle Ihnen sehr, diese Bücher zu lesen. Sie zeigen einfach und verständlich, weshalb wir generell (auch bei ausgewogener/gesunder Ernährung!) zu wenig Vitamine oder Spurenelemente zu uns nehmen.

Sie können sich hier eine kurze Vitalstofftabelle mit den wichtigsten Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen downloaden.

Optimierung der eigenen Ernährung durch Nahrungsergänzung

Ein vernünftiges Produkt, das uns helfen kann, finden Sie hier. Wir haben diese Produkte-Palette an Nahrungsergänzungen selber ausprobiert und haben uns Studien dazu angesehen. Es gibt zum Thema viele Studien, die sich mit der Vitalstoff-Supplementierung befassen. Früher war man der Meinung, es brauche keine Nahrungsergänzungen, um gesund zu bleiben. Wie ich aber weiter oben dargestellt habe und wie man in der modernen Nahrungs-Wissenschaft heute weiss, brauchen wir aber definitiv eine Nahrungsergänzung! Seit wir oben erwähnte Produkte einnehmen sind wir wesentlich leistungsfähiger geworden.
Diese Produkte helfen uns, unseren "Treibstoff" fürs Leben wieder zu regenerieren. Sie dienen dazu, unseren Vitalstoffhaushalt genügend aufzufrischen so dass wir eine gute Vorsorge für unsere Gesundheit haben und länger leistungsfähiger bleiben können.
Wenn Sie Interesse an einem gesunden, vitalen Leben haben, informieren Sie sich hier über eine optimale Ergänzung.

Schauen Sie sich um und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Wenn Sie Fragen haben, machen Sie bitte einen Termin in der Praxis per Telefon oder über unsere Kontaktseite.

Probebestellung:

Damit Sie das Produkt ausprobieren können, finden Sie hier ein Bestellformular dazu. Einfach ausdrucken, ausfüllen und in unsere Praxis einsenden. Noch besser können Sie direkt im Online-Shop ebenfalls gegen Rechnung portofrei und mit Geld-zurück-Garantie bestellen.
Ich empfehle Ihnen, mindestens das Optimal-Set. Damit haben Sie eine Grundversorgung für Ihre Gesundheit geschaffen.

Wichtig: im ersten Monat ab Beginn der Einnahme, können manchmal verstärkt Müdigkeit, Kopfschmerzen, manchmal sogar Durchfall auftreten! Diese Erscheinungen treten auf, wenn der Körper beginnt, Giftstoffe auszuscheiden. Dies kann zu den obigen Symptomen führen und ist nicht schädlich. Wenn Sie Bedenken haben, melden Sie sich bitte unbedingt für eine Besprechung, bevor Sie die Einnahme absetzen.

Rohner Konzept

Rohner Konzept

Was ist das Rohner-Konzept?

Das Rohner-Konzept wurde durch den Schweizer Arzt Dr. Wolfgang Rohner begründet und stetig weiterentwickelt. Es ist ein Ernährungskonzept, keine Diät. Mit medizinischen Analysen wird abgeklärt, zu welchem Stoffwechseltyp Sie gehören. Entsprechend werden Ihnen Nahrungsmittel empfohlen, die Ihnen helfen, bestehende Fettdepots abzubauen und keine neuen zu bilden.

Das Konzept ermöglicht eine gezielte Gewichtsabnahme an den richtigen Stellen – ohne zu hungern, ohne Kalorienzählen, ohne Zusatzprodukte. Sport wäre wünschenswert ist aber nicht abolute Voraussetzung.

Wie funktioniert das Rohner-Konzept?

Aufgrund von medizinischen Analysen erfahren wir, wie gut Sie einzelne Lebensmittel verwerten können, wie gross Ihre Fähigkeit ist, stille Reserven anzulegen (Hyperinsulinismus), wie gut Sie die angelegten Reserven mobilisieren können.

Dank dieser medizinischen Daten können Sie einem bestimmten Stoffwechseltyp zugeordnet werden. Die Einteilung der Lebensmittel in für Sie spezifische Risikogruppen ist das Ergebnis umfassender lebensmittelchemischer Analysen und langjähriger Erfahrung.

Für wen eignet sich das Rohner-Konzept?

Das Rohner-Konzept eignet sich sowohl für Übergewichtige als auch für Kunden, die Wert auf die Idealfigur legen.

Übergewichtige haben meist eine „Diät-Karriere“ hinter sich. Es gilt hier, den bekannten Jojo-Effekt zu durchbrechen.

Normalgewichtige Kunden haben in der Regel folgende Ziele:

Figurprobleme korrigieren (Reiterhosen, Bierbauch).

Optimale Figur erhalten ohne dafür kämpfen zu müssen.

Vermeiden von möglichen Figurproblemen bei familiärer Prädisposition.

Als Partnerarzt von Dr. Rohner führe ich das Konzept bei mir in der Praxis durch. Sie müssen sich aber erst bei Dr. Rohner dafür anmelden: www.rohnerkonzept.com

Diabetes

Diabetes Essen Einstellung

Die wichtigste und schwierigste Frage, die ein Diabetiker beantworten muss ist: Was soll ich essen?

Unglücklicherweise ist die Beantwortung ziemlich verwirrend. Fact ist, dass Diabetiker mit den verschiedensten Essensplänen sehr gute Resultate haben können. Einige erreichen sehr gute Blutzucker-Werte mit einer hoch komplexen Kohlehydrat-Diät, andere finden, dass alles was mehr als 75-100 g Kohlehydrate im Tag zu viel sei.

Nach der Diagnosestellung sind alle "Neu-Diabetiker" frustriert. Alle möchten DEN WEG wissen, wie man isst um gesund zu bleiben. Aber alle müssen lernen, dass es DEN WEG nicht gibt. Jeder muss selber herausfinden was SEIN WEG ist. Es gibt Empfehlungen, wie ein Diabetiker sich ernähren soll, aber trotzdem muss jeder selber herausfinden, wie sein Körper mit dieser Krankheit koexistieren kann. Stellen Sie Fragen und beobachten Sie, schlussendlich werden Sie IHREN WEG finden, wie Sie erfolgreich mit Diabetes leben können!

Ich habe Ihnen dazu ein Merkblatt verfasst.

Müdigkeit und Eisen

Müdigkeit

Müdigkeit ist eine in der Arztpraxis häufig beklagte Beschwerde. Knapp 40 Prozent der arbeitenden Bevölkerung fühlt sich innert zwei Wochen mindestens einmal müde oder in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Müdigkeit bedeutet Schwierigkeiten zu haben, aktiv zu sein oder zu bleiben. Aber auch Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme und emotionale Probleme werden häufig als "Müdigkeit" bezeichnet. Die Ursachen für Müdigkeitsgefühle sind äusserst vielfältig. So sind wie bereits erwähnt psychische Probleme, Medikamente, Stoffwechselstörungen, Herz- und Lungenerkrankungen, Schlafstörungen oder Ernährungsfehler dafür verantwortlich. Heutzutage erlebt die Menschheit einen wahren Boom, Müdigkeit mit Eiseninfusionen zu behandeln. Solche Beschwerden werden zu schnell mit Infusionen behandelt, ohne wirklich einen Grund dafür zu haben und leider oft auch, ohne die Gründe für die Müdigkeit abzuklären. Nebenwirkungen der Eisenpräparate die harmlos aber lästig sind, führen allzu schnell zur bequemen aber teuren und oft gefährlichen Eiseninfusion.

Eisenmangel

Was ist denn eigentlich ein Eisenmangel? Er entsteht, wenn zu wenig Eisen aufgenommen oder zu viel Eisen ausgeschieden wird. Der normale Körperbestand an Eisen beträgt 3 - 5 g. Das meiste davon, etwa 3 g, stellt das Hämoglobineisen (Eisen im roten Blutfarbstoff) dar. Eisen wird mit einem komplizierten Transportsystem durch die Darmwand ins Blut geschleust. Dabei spielen mehrere Transport-Eiweisse, Enzyme und Speicher-Eiweisse eine Rolle. Als Speichereisen werden zwei Eiweisse bezeichnet (Ferritin in den Körperzellen und Transferrin im Blut). Frauen haben normale Ferritinwerte von 15 - 150 µg/l, Männer von 30 - 400 µg/l. Ein Eisenmangel besteht, wenn Frauen weniger als 15 µg/l, Männer weniger als 30 µg/l Ferritin haben. Eine Behandlung sollte vorwiegend durch Abklärung der Ursachen, richtige Ernährung und Ausschluss von Riskikofaktoren geklärt werden.

Gründe für Eisenmangel
die weitaus häufigsten Gründe für einen Eisenmangel sind der Verlust von Eisen durch die Monatsblutung der Frauen und falsche Ernährung von Säuglingen durch Ersatz der Muttermilch durch Kuhmilch. Ebenfalls recht häufig haben Jugendliche einen Mangel, weil die häutige Fast-Food-Ernährung den erhöhten Eisenbedarf durch das Wachstum niemals abdecken kann. Auch Sportler haben meist einen erhöhten Eisenbedarf. Viel seltener sind Erkrankungen wie Magen- oder Darm-Entzündungen, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder Tumorerkrankungen.

Behandlung von Eisenmangel
Alleine schon durch die Wahl von geigneteren Nahrungsmitteln kann viel getan werden. So ist eine ausgewogene mitteleuropäische Kost meist ausreichend, um genügend Eisen aufzunehmen. Das meiste Eisen wird aus Fleisch zur Verfügung gestellt, verglichen dazu ist der Eisenanteil in Milchprodukten, Eiern und dem meisten Gemüse gering. Kinder, Jugendliche, Sportler und Frauen können einen Mangel problemlos mit Eisenpräparaten in Tabletten-, Tropfen- oder Pulverform behandeln.

Wann braucht es eine Eiseninfusion?
Wenn der Eisenmangel auch zu Hämoglobinmangel geführt hat spricht man von einer Eisenmangelanämie. Die meisten Menschen haben zwar einen Eisenmangel aber noch lange keine Eisenmangelanämie weil die Eisenaufnahme immer noch ausreichend ist, um den roten Blutfarbstoff konstant zu halten. In der Regel ist eine Infusion nur notwendig, wenn gleichzeitig ein Eisenmangel und eine Eisenmangelanämie bestehen. Das heisst, ein Ferritinwert von weniger als 15 µg/l bei Frauen und 30 µg/l bei Männern sowie ein Hämoglobinwert unter 12 g/dl bei Frauen bzw. 15 g/dl bei Männern. Ein reiner Eisenmangel ohne eine Anämie sollte mit den wesentlich billigeren und weniger gefährlichen Tabletten statt mit Eiseninfusionen behandelt werden.

Gefahren einer Eiseninfusion
Eine Eiseninfusion kann oft zu allergischen Reaktionen führen, was heisst, es kommt zu Schmerzen in den Venen, Verfärbungen der Haut und gar nicht so selten zu einem allergischen Schock, der manchmal auch tödlich enden kann.

Nebenwirkungen von Eisenpräparaten zum Einnehmen
die beste Wirkung von Eisenpräparaten erzielt man bei Einnahme auf nüchternen Magen, das heisst ein bis zwei Stunden vor dem Essen. Dies führt aber manchmal zu Übelkeit und Verstopfung. Dem kann vorgebeugt werden indem man die Tabletten, Tropfen oder Pulver mit oder zwischen den Mahlzeiten einnimmt. Dazu muss man aber wissen, dass Kaffee, Tee, Milch, Oxalate, Phosphate (in vielen Gemüsen) und Antazida (Magen-Säure-Blocker) die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung sehr stark beeinträchtigen.

Wie viel und wie lange?
Die Einnahme der Präparate dauert so lange, bis der Ferritinwert auf ca. 75 µg/l angestiegen ist. Dies wird etwa alle drei Monate in der Praxis durch eine Blutentnahme festgestellt. Bei gleichzeitiger Eisenmangelanämie muss auch das Hämoglobin über die oben genannten Werte angestiegen sein. Damit dauert eine Behandlung meistens etwa ein Jahr. Zum Thema habe ich einen guten Artikel in der SonntagsZeitung gefunden. Dieses Dokument können Sie hier downloaden

Gesunde Füsse

Der gesunde Mensch bewegt sich auf den Füssen. Wie gut und wie beschwerdefrei das geht, hängt zum grossen Teil vom geeigneten Schuhwerk und von der Kraft der Muskeln, die diese Bewegung unterstützen, ab.
Wir unterschätzen die Bedeutung der Unterschenkel- und Fussmuskulatur enorm. Unserer «sitzenden Gesellschaft» fehlt die Grundbelastung und daher auch die Belastbarkeit der Füsse. Gut ausgebildete Fuss- und Beinmuskeln dienen zudem hervorragend der Verletzungsvorbeugung im Alltag (z.B. Stolper-Stürze).

Swiss Athletics und suvaliv haben für die weniger geübten, aber auch für Walker, Läufer und Sportler zwei Merkblätter verfasst.

Darin finden Sie Übungen, die uns helfen, unsere Fuss- und Unterschenkelmuskulatur besser zu trainieren.

Sie finden die beiden Dokumente zum Download: Füsse Basisprogramm, Füsse Fortgeschrittene

Hautkrebs

Hautkrebs

Die Schweizerische Krebsliga empfiehlt, sich beim Überprüfen auf eine Hautkrebsgefahr an der ABCD-Regel zu orientieren. Denn oft lässt sich die Krebsgefahr dadurch bannen, dass ein bösartiger Leberfleck rechtzeitig herausoperiert wird.

Das Merkblatt zur ABCD-Regel finden sie hier.

Qualitätskontrolle

Qualitätskontrolle

Liebe Patienten

Wir sind sehr daran interessiert, dass Sie sich in unserer Praxis wohl und gut betreut fühlen. Wir versuchen die Qualität und den Service ständig zu verbessern. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe.
Wir möchten Sie bitten, sich einen Moment Zeit zu nehmen und einen Fragebogen auszufüllen. Uns interessiert Ihre ehrliche Meinung, denn nur so können wir etwas verbessern.
Es handelt sich um eine anonyme Befragung, d.h. anhand dieses Fragebogens können keinerlei Rückschlüsse auf Ihre Person gezogen werden.

Wir bitten Sie, den Bogen herunter zu laden und uns anonym zukommen zu lassen. Sie können ihn entweder per Post schicken oder uns einfach in den Briefkasten der Praxis legen.

Gesunder Schlaf

Merkblatt für einen gesunden Schlaf und einen beschwerdefreien Winter

In der kalten Jahreszeit wird geheizt, was das Zeug hält.

Damit Sie gesund schlafen und beschwerdefrei durch den Winter kommen, haben wir für Sie ein Merkblatt zusammengestellt.

Da man gerne frische Luft hat, schlafen viele Menschen jahraus jahrein mit offe-nem Fenster. Im Winter aber kann das unangenehme Folgen haben: die kalte Luft trocknet nämlich das Zimmer aus. Warme Luft kann besser Feuchtigkeit halten und ist leichter als kalte. Daher kommt es, dass bei offenem Fenster die warme Luft das Zimmer verlässt und durch kalte Luft ersetzt wird. Dadurch wird dem Zimmer die Feuchtigkeit entzogen. Die Folge davon ist, dass zuerst unsere Atemwegs-Schleimhaut austrocknet. Weil sie das nicht sehr gut erträgt, schwillt sie an und wir beginnen, durch den Mund zu atmen; viele schnarchen dann! Darauf trocknet unser Mund und Rachen aus und wir erwachen am Morgen mit Schluckbeschwerden.

Da jede Nacht dasselbe passiert, werden zunehmend auch unsere Nasenneben-höhlen betroffen und es stellt sich der morgendliche "Kater" oder schlimmer eine Nasennebenhöhlenentzündung mit dauernden Kopfschmerzen ein. Damit noch nicht genug: unsere Ohren werden über die "Tube" (eine Verbindung vom Rachen ins Mittelohr) auch noch befallen und wir können Ohrenschmerzen bekommen!

Sind mit der Zeit auch unsere Bronchien ausgetrocknet geht es noch weiter und wir haben den ganzen Winter einen chronischen Husten, oder eine Bronchitis, schlimmstenfalls sogar Asthma!

Merkblatt für einen gesunden Schlaf und einen beschwerdefreien Winter

Was ist zu tun?

Ferienimpfung

Ferien Impfungen
Sie wollen in den Ferien verreisen und gar noch "Übersee"?

Dann sollten Sie folgende Tipps befolgen:

Welche Impfungen sind obligatorisch?
Welche Impfungen sind empfehlenswert?
Was gehört in die Reiseapotheke?

DiTe:
Die Diphtherie ist eine bakterielle Krankheit, die sich als Tröpfcheninfektion verbreitet. Sie manifestiert sich meist zuerst als Angina.

Der Tetanus:
Der Tetanus ist ebenfalls eine bakterielle Infektionskrankheit. Der Erreger findet sich in der Erde und kann durch sichtbare oder unsichtbare Eintrittspforten in den Körper gelangen. Wichtigstes Infektionszeichen sind schmerzhafte Muskelkrämpfe, am häufigsten beginnend in der Kaumuskulatur. Der Ausgang ist häufig tödlich.

In sämtlichen Ländern ist eine aktualisierte Diphtherie/Tetanus-Impfung lebenswichtig, da diese beiden Erkrankungen weltweit vorkommen.

Polio:
die Poliomyelitis (Kinderlähmung) ist in Europa und Amerika ausgerottet, kommt aber immer noch in Entwicklungsländern vor; das Vorkommen in südlichen Ländern ist zumindest noch nicht ausgeschlossen.

Hepatitis A:
Diese Viruserkrankung wird durch verunreinigtes Wasser (Fäkalien!) oder Gemüse/Salat übertragen und führt zu einer Leberentzündung (Hepatitis) mit Gelbsucht und einer ziemlich starken Verschlechterung des Allgemeinzustandes, ist aber nach dem Abheilen überwunden. Hepatitis A führt zu einer vier- bis sechswöchigen Arbeitsunfähigkeit. Sie hinterlässt eine lebenslange Immunität.
Häufig wird die Impfung empfohlen. Wenn Sie lediglich in guten Hotels Ihre Ferien verbringen, kann darauf verzichtet werden. Beim sog. "Backpacking" oder Trekking, bzw. häufigen Campieren ist eine Impfung jedoch mit Berücksichtigung der langen Arbeisunfähigkeit doch zu empfehlen.

Hepatitis B:
Diese Form der Gelbsucht, wird auf der ganzen Welt durch Blut übertragen, oft bei Sexualkontakten, bei Transfusionen, durch medizinische Instrumente, Injektionsnadeln, Tätowierungen und Akupunktur. Die Folgen dieser Infektion können tödlich sein, da sie manchmal chronifiziert und dann zur Leberzirrhose (Narbenleber) oder Leberkrebs führen kann.
Sind Sie Risiken wie oben beschrieben ausgesetzt oder planen Sie einen längeren Aufenthalt in einem Entwicklungsland, dann ist eine Impfung sehr ratsam.

Hepatitis C:
Auch diese Viren können über Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen werden, z.B. bei Sexualkontakten oder Transfusionen. Hepatitis C ist vor allem in Zentralafrika sehr verbreitet. Sie verläuft oft unbeachtet und führt erst später zu Leberschäden. Eine Impfung dagegen ist noch nicht erhältlich.

Abdominaltyphus:
Typhus (Typhus abdominalis) ist eine fieberhafte Infektionskrankheit, die durch unsaubere Speisen und Getränke übertragen wird. Reisen Sie in eines der Hochrisikoländer oder müssen sich anderswo unter schlechten hygienischen Verhältnissen verpflegen, schützen Sie sich durch eine Impfung. Nach einer Magenoperation oder bei Einnahme von Medikamenten gegen Übersäuerung des Magens ist das Typhusrisiko erhöht, also ist auch hier ein Impfschutz ganz besonders angebracht.

Malaria:
Weibliche Stechmücken der Gattung Anopheles stechen vor allem in den Nachtstunden. Sie übertragen Plasmodien, Malariaerreger, die diese gefährliche Infektionskrankheit in Ihre Blutbahn einbringen. Was sich vielleicht schon sechs Tage nach einem Insektenstich wie eine Grippe anfühlt, Sie leiden unter Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, eventuell auch unter Durchfall, Erbrechen und Schüttelfrost, könnte sich in Tat und Wahrheit als Malaria entpuppen. Da gibt es nur eines: ein Besuch beim Arzt, der eine Blutuntersuchung veranlasst und wenn nötig sofort eine Behandlung einleitet. Malaria kann unbehandelt innert kurzer Zeit zu einer lebensbedrohlichen Situation führen. Eine Impfung gegen Malaria gibt es nicht, wohl aber Medikamente zur Prophylaxe, bzw. zur Notfalltherapie bei Verdacht oder bestätigter Malaria.

Gelbfieber:
Schon wieder die Stechmücken: Sie übertragen auch das Gelbfieber, eine seltene Viruskrankheit, die oft tödlich verläuft. Sie kommt im nördlichen Südamerika und in Afrika vor, nicht aber in Asien.
Gewisse Länder verlangen die Gelbfieber-Impfung von allen Reisenden. In anderen Ländern ist sie nur dann vorzuweisen, wenn Sie aus einem mit Gelbfieber verseuchten Land einreisen. Für Kinder ist die Impfung meist erst nach dem ersten Lebensjahr obligatorisch. Sie ist sehr gut verträglich und schützt Sie zehn Jahre lang. Bei einer ersten Impfung ab dem zehnten Tag, bei einer Wiederholung sofort.

Weitergehende Informationen finden Sie unter http://www.safetravel.ch. Hier können Sie sich noch genauer über Krankheiten informieren, sich eine Reiseapotheke zusammenstellen lassen, Informationen über Medikamente nachlesen, etc. etc.

Ganz allgemein ist zu den Impfungen folgendes zu beachten: da die Impfung bis zur Immunität manchmal bis zu einem halben Jahr (Hepatitis) mehrmals durchgeführt werden muss, nützt es nichts, wenn Sie erst zwei bis drei Wochen vor einer Reise ans Impfen denken. Planen Sie auch die Impfungen, genau wie den Rest der Reise deshalb genügend früh ein! Die Impfungen können Sie alle bis auf das Gelbfieber bei uns in der Praxis durchführen lassen.

Krankenkassen-Wechsel geplant?

Es ist zur Mode geworden, gegen Ende des Jahres auf einem Preisvergleichsportal die Jahresprämien der Krankenkassen zu vergleichen und dann zur gerade günstigsten zu wechseln.

Die Vorteile liegen ja auf der Hand: man kann Geld damit sparen!

Haben Sie aber auch bedacht, dass es Nachteile für Sie haben kann, wenn Sie die Kasse wechseln?

Die Krankenversicherer haben sich der Mode des Wechsels längst schon angepasst und entsprechende Massnahmen dagegen unternommen. Fast alle, mindestens die grossen Kassen, haben Billigmodelle geschaffen, die unter einem neuen Namen, jedoch immer noch als Tochter der grossen Kasse geführt werden. In diesen "Billig-Kassen" haben Sie tiefere Monatsprämien zu bezahlen und das ist eine Super Sache, bis Sie ein mehr oder weniger grösseres Problem haben. Sie möchten z. Bsp. eine Kostenbeteiligung für Ihre Brille oder Ihre Kontaktlinsen haben. Sie gehen ins Fitnesscenter und möchten einen Teil des Jahresabonnements vergütet haben. Dies alles müsste die Kasse eigentlich bezahlen, tut sie aber nicht bzw. sie verzögert die Bezahlung mit allen erdenklichen Rückfragen oder Formularen, die Sie auszufüllen haben. Oder noch einfacher: die Kasse ignoriert Ihr Anliegen schlichtweg. Wenn Sie anrufen oder sich per Mail bei der Kasse beschweren ist gerade Ihr Sachbearbeiter nicht erreichbar, Ihr Mail wird einfach nicht beantwortet oder was es sonst noch für Tricks gibt, Ihnen die Sache zu verleiden. Schlussendlich geben Sie auf, weil Sie einfach nicht die Zeit haben, sich immer wieder mit dem Problem zu beschäftigen.

Falls Sie eine Erkrankung erleiden, die eine längere Behandlung erfordert, beginnt die Kasse, Ihre Rechnungen immer länger nicht zu bezahlen. Sie wollen sich beschweren, den Rest kennen Sie ja … Viele Leute haben wegen diesen Problemen bald schon wieder zu einer anderen Kasse gewechselt, was genau im Sinne der Billig-Kasse ist: sie muss Ihre Kosten nicht mehr tragen!

Auch für uns haben die "Billig-Kassen" nur Nachteile. Wie Sie wissen, können Sie sich bei uns mit zusätzlicher Prämienreduktion im Hausärztemodell (www.hawa-aerzte.ch) anmelden. Die Billig-Kassen akzeptieren jedoch dieses Modell, das Ihnen und uns viel Arbeit und Kosten erspart, nicht. Auch die direkte Übermittlung der Rechnung an die Kasse wird von diesen Kassen, obwohl völlig korrekt und zulässig einfach verweigert.

Wir haben deshalb eine Bitte an Sie: überlegen Sie sich einen Kassenwechsel Ende Jahr gut und bitte fragen Sie uns, welche Kasse wir empfehlen würden. Wir können Ihnen dann problemlos eine zumindest fast so billige Kasse wie die ganz billigen empfehlen, aber wenigstens eine, wo Sie und wir weniger Probleme haben.

Besten Dank für Ihr Interesse!

Influenza

Influenza

Achtung Influenza!

Viele Patienten kommen in die Praxis und melden, sie hätten eine Grippe. Dabei sind sie eigentlich nur erkältet und leiden an grippeähnlichen Symptomen. Deshalb stellt sich immer wieder in der Herbst/Winterzeit die Frage: Was sind grippeähnliche Infektionen? Was ist eine echte Grippe?

Viele verschiedene Viruskrankheiten werden von Laien als "Grippe" bezeichnet. Die Medizin unterscheidet aber die echte Grippe, die durch die Influenzaviren A und B ausgelöst wird, von den grippalen Infekten. Als Auslöser dieser grippeähnlichen Infektionen zeichnen eine grosse Zahl unterschiedlicher Erkältungsviren verantwortlich, vor allem die Schnupfenviren (Rhinoviren).
Grippeähnliche Infektionen verlaufen immer milder als die Grippe. Gegen sie gibt es keine Impfung und vorläufig auch noch kein virushemmendes Medikament . Meist beseitigt aber das körpereigene Abwehrsystem die Virusinfektion rasch und schon nach fünf bis sieben Tagen verschwinden die Beschwerden wie Niesen, verstopfte Nase, gestörtes Riechvermögen, Absonderung grosser Mengen von zuerst wässrigem, später dickem Nasenschleim, tränende Augen, schmerzende Kieferhöhlen, Halsweh, Husten und Heiserkeit. Fieber kann auftreten, ist aber meist nur leicht (bis 38°C). Bis Sie sich wieder ganz gesund fühlen, können Sie sich mit Hausmitteln und Medikamenten aus der Drogerie oder Apotheke Linderung verschaffen.

Achtung!

Auch zunächst scheinbar harmlose grippeähnliche Infektionen können sich durch zusätzliche Bakterieninfektionen (bakterielle Superinfektionen) in gefährliche Krankheiten verwandeln, die vom Hausarzt energisch behandelt werden müssen. Warnzeichen sind beispielsweise: plötzlich hohes Fieber, heftige Kopf- oder Ohrenschmerzen, gelb-grünlicher Auswurf beim Husten oder Atemnot.

Die echte Grippe (Influenza) herrscht in der Schweiz meist zwischen Dezember und März. Sie verläuft wesentlich heftiger als grippeähnliche Infektionen. Typischerweise beginnt sie plötzlich mit hohem Fieber und Schüttelfrost. Heftige Kopf- und Muskelschmerzen sind ebenso typisch wie ein ausgeprägtes Gefühl von Krankheit und Abgeschlagenheit. Ernste Komplikationen wie z.B. die Lungenentzündung sind bei alten und geschwächten Personen gefürchtet. Zum Schutz vor der Influenza eignen sich Impfstoffe und direkt gegen die Viren gerichtete Medikamente. Eine echte Grippe zwingt fast immer zum Besuch der Arztpraxis, da sie für sich alleine genommen schon gefährlich ist und auch hier zusätzlich bakterielle Superinfektionen auftreten können.

Hier ein schematischer Überblick über das Grippe-Virus:

Wie entstehen grippeähnliche Infektionen, bzw. eine Influenza?
Wer sich einen Schnupfen holt, macht meist eine Erkältung dafür verantwortlich, beispielsweise weil die Füsse im kühlen Regen nass wurden oder weil stark verschwitzte Kleider nicht gewechselt wurden. Die Kälte an sich verursacht noch keine grippeähnliche Infektion, sie schwächt aber vorübergehend das körpereigene Abwehrsystem. Forscher haben herausgefunden, dass auch Stress für Infektionen mit Schnupfenviren anfällig macht, weil das körpereigene Abwehrsystem bei anhaltendem, starkem Stress weniger leistungsfähig ist.
Die Ansteckung durch Grippe- oder Erkältungsviren geschieht immer auf dieselbe Weise: beim Niesen, Husten und Sprechen wirbeln diese Viren in kleinen Tröpfchen durch die Luft und stecken jeden Menschen wahllos an. Eingeatmete Schnupfenviren gelangen durch die Nase in den Rachen. Dort ragen aus den Schleimhautzellen speziell geformte, winzige Gebilde (Rezeptoren) heraus, an denen sich die Schnupfenviren anklammern können. Danach dringen die Viren in die Schleimhautzellen ein, vermehren sich dort und verlassen danach die Zellen wieder. Unter der Schleimhaut verbergen sich aber Zellen des körpereigenen Abwehrsystems. Diese stellen Abwehrstoffe (Antikörper) bereit, die durch die Schleimhautzellen hindurch in die Nasenflüssigkeit gelangen. Diese Abwehrstoffe, machen Viren unschädlich.
Das Abwehrsystem unter der Schleimhaut sorgt zudem für die Freisetzung von Entzündungsstoffen. Die unangenehmen Erkältungsbeschwerden sind ein Werk dieser Stoffe. Der Blutfluss durch die Nase nimmt zu, die Schleimhaut schwillt an, verstopft die Nase und erschwert das freie Atmen. Grosse Mengen von Schnupfenflüssigkeit rinnen durch die Nase und landen im Taschentuch.

Folgende Erkältungsmedikamente können die Auswirkungen der Entzündungsstoffe etwas mildern:

  • Entzündungshemmer vom Typ Ibuprofen oder Paracetamol wirken gegen Schmerzen, Fieber und Entzündung.
  • Nasentropfen oder Sprays mit Wirkstoffen, welche die kleinen Blutgefässe im Innern der Nase verengen, bewirken eine Abschwellung der Nasenschleimhaut. Die verstopfte Nase öffnet sich bereits innerhalb von Minuten wieder und das Atmen fällt während einigen Stunden leichter. Flüssigkeit, die sich in den Nasennebenhöhlen (z.B. Kiefer- oder Stirnhöhlen) gebildet hat, kann wieder abfliessen. Weil aber Nasentropfen und Sprays die Schleimhaut reizen und nach längerem Gebrauch die Nase noch stärker verstopfen, sollte ihre Verwendung auf höchstens fünf Tage beschränkt bleiben. Für Kinder dürfen nur die speziellen, Kinderpräparate verwendet werden.
  • Schluckbare Schnupfenmittel enthalten ebenfalls gefässverengende, schleimhautabschwellende Wirkstoffe und manchmal noch zusätzliche Wirkstoffe (Antihistaminika), welche die Nase trockenlegen und die Bildung von Nasenschleim drosseln. Als Nebenwirkungen können Nervosität, gereizte Stimmung oder gestörter Schlaf auftreten.
  • Hustenmittel können bei quälendem Reizhusten Linderung schaffen

Alle diese Medikamente können die Erkrankungsdauer nicht verkürzen. Lediglich einzelne Beschwerden lassen sich damit lindern.

Bewährte Hausmittel bei Erkältungen
Eine Reihe von Hausmitteln haben sich zur Abschwächung der lästigen Erkältungsbeschwerden bewährt. Allerdings wurde die Wirksamkeit dieser Behandlungen nicht mit strengen Tests (kontrollierte klinische Studien) nachgewiesen:
Dampfinhalationen sind ein beliebtes Hausmittel bei Schnupfen, weil die Nasenatmung durch den warmen Wasserdarnpf vorübergehend erleichtert wird. Die Virusvermehrung wird aber durch die Wärme nicht gehemmt.
Ätherische Öle (z.B. Eukalyptus-, Pfefferminz- oder Lavendelöl) können dem Wasserdampf beigefügt, in die Haut eingerieben oder auf Hals- und Brustwickel getropft werden. Diese Öle vermitteln das Gefühl, leichter atmen zu können. Manchmal reizen sie allerdings die Haut oder die Schleimhaut. Bei Kleinkindern unter drei Jahren sollten ätherische Öle und Stoffe wie Menthol oder Kampfer vermieden werden, weil starke Reizungen der Nasenschleimhaut einen Atemstillstand auslösen können.
Durch Spülungen der Nasenhöhlen mit Salzwasserlösungen werden verkrustete Beläge entfernt und der Nasenschleim wird verflüssigt. Zudem wird der pH der Nasenschleimhaut gesenkt (Säuregehalt erhöht) und dadurch vor allem dem Wachstum von Bakterien vorgebeugt.
Gurgellösungen (z.B. Salbeiblättertee, Aufguss von Ringelblumenblüten) eignen sich zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen im Hals.
Auch homöopathische Mittel stehen zur Linderung von Erkältungsbeschwerden zur Verfügung.

Nützliche Ratschläge zur Vorbeugung
Geben Sie das Rauchen auf, da es die Fähigkeit der Luftwege beeinträchtigt, sich selbst zu reinigen. Die Flimmerhaare der Schleimhautzellen haben bei Rauchern Mühe, eingedrungene Krankheitserreger auf dem Schleimteppich wieder nach aussen zu befördern.
In geheizten Räumen enthält die Luft oft viel zu wenig Feuchtigkeit. Die Schleimhaut der Luftwege wird trocken und ihre Anfälligkeit für Infektionen nimmt zu. Mit Hilfe von Luftbefeuchtern kann die Raumluft feucht gehalten und damit das Erkrankungsrisiko vermindert werden
(siehe Merkblatt: Gesunder Schlaf).

Was ist von der Behauptung zu halten, dass Vitamin C, in grösseren Mengen (etwa 1 Gramm pro Tag) eingenommen, die Anfälligkeit für grippeähnliche Infektionen reduziert? Schulmedizinische Untersuchungen konnten keine vorbeugende Wirkung nachweisen, ganz anders aber bei komplementärmedizinischen Untersuchungen! Mittels der BIT kann eindeutig nachgewiesen werden, dass sich das Immunsystem oder besser, die Regulationsfähigkeit des Körpers verbessert! Das spricht aber keineswegs dagegen, in der kühlen Jahreszeit reichlich frische Früchte zu essen, die unter anderem Vitamin C enthalten, wie z.B. Orangen, Kiwi, Äpfel oder Birnen.

Ein beliebtes Mittel zur Steigerung der körpereigenen Abwehr sind Tropfen und Lutschtabletten, die Sonnenhut-Pflanzenextrakte enthalten. Zur Herstellung der Extrakte wird die ganze blühende Pflanze des Purpursonnenhuts (Echinacea purpurea) samt Wurzeln verwendet. Die weissen Blutkörperchen, die als Fresszellen gegen eingedrungene Krankheitserreger tätig sind, werden durch die Sonnenhut-Extrakte leistungsfähiger gemacht. In zahlreichen Studien wurde die Wirksamkeit von Sonnenhut-Extrakten zur Vorbeugung und zur Behandlung von grippeähnlichen Infektionen untersucht. In einigen kontrollierten Studien wurde eine vorbeugende Wirkung festgestellt, in andern Studien verkürzte die Behandlung mit Echinacea die Krankheitsdauer. Etliche Ärzte sind aber vom Nutzen dieser Präparate nicht überzeugt, weil die Ergebnisse der Studien nicht einheitlich und nicht eindeutig sind.